Sexueller Kindesmissbrauch ist SEELENMORD

Therapieformen                        
Unterstützende Maßnahmen zur Traumabewältigung
  
Um ein solches Trauma überhaupt verarbeiten zu können, benötigt man die Hilfe eines Profis, sprich eines Therapeuten/ einer Therapeutin.
Man kann das Erlebte viele Jahre verdrängen und vergessen. Es kann im Unterbewussten so tief vergraben sein, dass man sich selber nicht mehr an das, was geschehen ist erinnert oder auch nicht erinnern will.
Für viele Angehörige, Freunde und später auch Partner oder Partnerinnen ist es oft sehr schwer, fast unvorstellbar, dass sich der/die Betroffene all die Jahre nicht erinnern konnte. Durch einen kleinen Schlüsselreiz jedoch- ein Bild, ein Wort, ein Duft o.ä. kann das Trauma mit seiner vollen Wucht nach oben ins Bewusstsein katapultiert werden.


 
Hier möchte ich gerne einige Therapieformen aufzeigen, die es in diesem Bereich gibt. Selbstverständlich ist diese Liste nicht vollständig und ich erhebe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist nur ein kleiner Auszug aus einem großen Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten.

 

 

Körpertherapie

 

Unter Körpertherapie werden Therapieansätze verstanden, die davon ausgehen, dass Lebenskrisen und Traumata, aber auch ungelebte Möglichkeiten und Ressourcen körperlich verankert sind und damit auch über den Körper angesprochen und bearbeitet werden können.
Meist ist das Ziel der Behandlung die Bewältigung und Aufarbeitung von psychosomatischen Beschwerden, Unterstützung des/der KlientIn im Umgang mit sich selbst, oder Hilfe zur Selbstentwicklung und Selbstfindung. 


Quelle: Wikipedia
 
Traumatherapie:


Methoden der Traumatherapie.
Hinter dem Begriff steht eine Reihe unterschiedlicher therapeutischer Ansätze, Modelle und Methoden. Jede große psychotherapeutische Schule hat einen eigenen Ansatz zur Behandlung traumatischer Störungen entwickelt. So z. B. Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie bzw. Verhaltenstherapie und psychoanalytische Verfahren.
Aus der inzwischen auch neurophysiologisch untermauerten Erkenntnis, dass traumatisierte Menschen eine von anderen psychologischen Störungsbildern deutlich verschiedene Dynamik und Physiologie aufweisen, haben sich auch Methoden entwickelt, die speziell der Trauma-Behandlung dienen. Letztlich ist das gemeinsame Ziel, zu einer geordneten Verarbeitung des Traumas bzw. der Traumata zu kommen und dadurch die traumatypischen Symptome entweder zu begrenzen bzw. kontrollieren oder aufzulösen.
Hilfe zur Integration der verschiedenen Ansätze verspricht die neuerdings gewonnene Fülle an neurophysiologischen Erkenntnissen über Traumatisierung. Debriefing: Eine umstrittene Methode, die besonders bei Massenereignissen genutzt wird. Die erlebte Geschichte wird im Kreise der Betroffenen wieder und wieder erzählt, bis die Erregung beim Erzählen abflacht und eine gewisse Integration stattfindet. Es ist mehr eine Soforthilfe als ein Therapieverfahren.
Bei Menschen, die auch das Bedürfnis haben zu erzählen, hat dieser Ansatz Erfolge gebracht, bei den anderen kann die Verarbeitung dagegen sogar erschwert bzw. das Trauma vertieft werden.
EMDR: Bei dieser Methode wird eine intensive Koordination und Zusammenarbeit beider Hirnhälften angestrebt, um zu einer schnelleren und tieferen Integration des Geschehens zu kommen. Wie auch bei den anderen Verfahren braucht es einen erfahrenen Behandler, der in der Lage ist, Umfang und Tiefe der Traumabearbeitung zu kontrollieren. Imaginative Verfahren: Sie nutzen tiefere Schichten der Psyche durch die Verwendung von inneren Bildern, traumähnlichen Verarbeitungswegen und der Arbeit mit inneren Teilen und Aspekten. Dadurch kommen sie psychisch zu einer tiefen Ebene der Verarbeitung.

Mit Verhaltenstherapie wird ein ganzes Spektrum von Formen der Psychotherapie bezeichnet. Allen Formen ist gemeinsam, dass die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten im Mittelpunkt steht, ihm nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme Methoden an die Hand gegeben werden, mit denen er zukünftig besser zurecht kommt.


Quelle: Wikipedia
 
Verhaltenstherapie


Fragt man sich wie es sein kann, dass man so etwas vergisst, gibt es eine relativ einfache wie auch komplizierte Antwort. Das Zauberwort heißt Abspaltung. Das Trauma eines Missbrauches ist so stark, dass die Abspaltung für die Betroffene die einzige Möglichkeit darstellt es zu überleben. Häufig befindet sich das Kind in diesem Moment in einer für es auswegslosen Situation. Durch Drohung und Einschüchterung bekommt das Kind noch mehr Angst. Für das Kind stellt dies eine Lebensbedrohliche Situation da, die es nur überleben kann, wenn es alles verdrängt bzw. abspaltet. 
Kommt es irgendwann im Leben einmal zu einer so genannte Schlüsselsituation beginnt der Kreislauf von vorne. Hier ist es unbedingt notwendig dass die Betroffene sich fachliche Hilfe holt. Es ist nicht immer leicht die passende Therapie und oder den passenden Therapeuten/in zu finden.Häufig beginnt hier für den/die Betroffene erneut der Leidensweg. Ihr erscheint es so, als würde Sie alles noch einmal erleben. Für Sie ist das was sie erinnert, emotional derzeit die Realität.

 

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