Sexueller Kindesmissbrauch ist SEELENMORD

Viele Menschen glauben oder denken, wenn der Missbrauch vorbei ist, hören auch die Beschwerden der Betroffenen auf. Dies ist leider ein sehr weit verbreiteter Irrtum. Nun beginnt bei den meisten Opfern erst mal die Verdrängungsphase. Diese kann viele Jahre oder gar Jahrzehnte dauern. Dann genügt eine winzige Erinnerung, ein Geruch oder ein Bild um das ganze Trauma wieder heraufzubeschwören. Das Grauen beginnt erneut. Oftmals werden die Betroffenen durch körperliche und seelische Erkrankungen darauf aufmerksam, das da etwas in ihrer Vergangenheit liegt, was sie lange begraben haben. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Liste, da auch ich nur Betroffene und keine Ärtzin oder Therapeutin bin. Ich möchte ihnen legendlich einen kleinen Einblick in das Leiden eines Opfers ermöglichen und ihre Sicht für unsichtbare Erkrankungen etwas schärfen oder ändern. Oft glauben Menschen das es Krankheiten die man nicht sieht , nicht gibt. So erhält ein Mensch mit einem gebrochenen Bein mehr Mitgefühl und Verständnis, wie ein Mensch mit einer gebrochenen Seele- da seine Erkrankung unsichtbar für die anderen ist und oftmals als Einbildung abgetan wird. 

 

Posttraumatische Belastungsstörung

 

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (Abkürzung PTBSenglisch posttraumatic stress disorder, Abk. PTSD) ist eine psychische Erkrankung (ICD-10: F43.1). Einer PTBS gehen definitionsgemäß ein oder mehrere belastende Ereignisse von außergewöhnlichem Umfang oder katastrophalem Ausmaß (psychisches Trauma) voran. Dabei muss die Bedrohung nicht unbedingt die eigene Person betreffen, sondern sie kann auch bei anderen erlebt werden (z. B. wer Zeuge eines schweren Unfalls oder einer Gewalttat wird). Die PTBS tritt in der Regel innerhalb eines halben Jahres nach dem traumatischen Ereignis auf und geht mit unterschiedlichenpsychischen und psychosomatischen Symptomen einher. Häufig kommt es zum Gefühl von Hilflosigkeit, sowie durch das traumatische Erleben zu einer Erschütterung des Ich- und Weltverständnisses.[1][2]

Weitere Synonyme für „Posttraumatische Belastungsstörung“: Posttraumatische BelastungserkrankungPosttraumatisches BelastungssyndromPsychotraumatische Belastungsstörungbasales psychotraumatisches Belastungssyndrom.[3]

 

 

Dissoziative Identitätsstörung

 

Die dissoziative Identitätsstörung (DIS) nach DSM IV oder multiple Persönlichkeitsstörung (MPS) nach DSM III oder ICD 10 ist eine dissoziative Störung, bei der Wahrnehmung, Erinnerung und das Erleben der Identität betroffen sind. Sie gilt als die schwerste Form der Dissoziation. Die Patienten bilden zahlreiche unterschiedliche Persönlichkeiten, die abwechselnd die Kontrolle über ihr Verhalten übernehmen. An das Handeln der jeweils ‚anderen‘ Personen kann sich der Betroffene entweder nicht oder nur schemenhaft erinnern, oder er erlebt es als das Handeln einer fremden Person. Folgestörungen sind Depressionen, Angst,psychosomatische Körperbeschwerden, Selbstverletzung, Essstörungen, Suchterkrankungen und Beziehungsprobleme. Die Ursache kann eine posttraumatische Belastungsstörung sein, insbesondere infolge von Kindesmisshandlungen.

 

Depression

 

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung. Ihre Zeichen sind negative Stimmungen und Gedanken sowie Verlust vonFreude, Lustempfinden, Interesse, Antrieb, SelbstwertgefühlLeistungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen. Diese Symptome treten auch bei gesunden Menschen zeitweise auf. Bei Depressionen sind sie jedoch länger vorhanden, schwerwiegender ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität.

In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Die Diagnose wird nach Symptomen und Verlauf gestellt. Entsprechend dem Verlauf unterscheidet man im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem ICD 10 die depressive Episode und die wiederholte (rezidivierende) depressive Störung.

Zur Behandlung depressiver Störungen werden nach Abklärung möglicher Ursachen und des Verlaufs der Erkrankung entweder Antidepressiva eingesetzt oder (je nach Schweregrad) auch eine Psychotherapie ohne Medikation (beispielsweise kognitive Verhaltenstherapie).

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff depressiv häufig für eine Verstimmung verwendet. Im medizinischen Sinne ist die Depression jedoch eine ernste, behandlungsbedürftige Störung, die sich der Beeinflussung durch Willenskraft oder Selbstdisziplin des Betroffenen entzieht.

 

Fibromyalgie

 

Die Krankheits-Bezeichnung Fibromyalgie ist eine dreiteilige Zusammensetzung aus dem lateinischen Wort fibra ‚Faser‘ und den griechischen Wörtern μυς mys‚Muskel‘ und άλγος álgos ‚Schmerz‘. Die veraltete Bezeichnung lautet Generalisierte Tendomyopathie, abgekürzt GTM. Die Fibromyalgie[1][2][3][4] ist eine chronische und häufig therapieresistente Erkrankung. Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und im Bereich des Rückens, auch Druckschmerzempfindlichkeit (dazu weiteres unter Diagnose) sowie Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und viele weitere Beschwerden gekennzeichnet.[5] Fibromyalgie ist nicht mit dem Begriff „Weichteilrheumatismus“ gleichzusetzen.[6] Sie ist jedoch eine der Krankheiten, die unter diesen Sammelbegriff fallen.[7] Eine wichtige Differentialdiagnose ist jedoch die Rheumatoide Arthritis.

 

Borderline-Persönlichkeitsstörung

 

Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs ist die Bezeichnung für eine Persönlichkeitsstörung, die durch Impulsivität und Instabilität in Bezug auf zwischenmenschliche BeziehungenStimmung und Selbstbild gekennzeichnet ist.[2] Bei dieser Störung sind bestimmte Vorgänge in den Bereichen Gefühle, Denken und Handeln beeinträchtigt. Dies wirkt sich durch „negative“ und teilweise paradox wirkende Verhaltensweisen in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie gegenüber sich selbst aus. Die BPS wird häufig von weiteren Belastungen begleitet, es besteht z.B. eine hohe Komorbidität mit Depressionen und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Das Wort Borderline wurde abgeleitet von dem Begriff „Borderland“ (Grenzland), mit dem C. H. Hughes 1884 einen Grenzbereich zu psychischen Krankheiten bezeichnete. Adolf Stern beschrieb 1938 die meisten Symptome, die heute zur Diagnose von BPS führen, und er nannte diese Gruppe von Symptomen „border line group“. Diese Bezeichnung beruhte auf einem psychoanalytischen Verständnis, das eine Art Übergangsbereich von neurotischen und psychotischen Störungen annahm, da man bei den betroffenen Patienten Symptome aus beiden Bereichen identifizierte.

Die moderne operationalisierte Diagnostik hat sich von diesen theoriegeleiteten Konzepten weitgehend gelöst. Sie beschreibt Erlebens- und Verhaltensmuster, die das Störungsbild kennzeichnen, was sich darin ausdrückt, dass der Begriff in den Diagnostischen und statistischen Leitfaden psychischer Störungen (DSM) und die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme(ICD) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen wurde.

 

 

Selbstverletzendes Verhalten

 

Mit selbstverletzendem Verhalten (SVV) oder autoaggressivem Verhalten oder auch Artefakthandlung beschreibt man eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, bei denen sich betroffene Menschen absichtlich Verletzungen oder Wunden zufügen. Normalpsychologische Grundlage für diese Störung ist unter anderem das Konzept des Körperschemas. SVV kann auch der Selbstbestrafung dienen. Dieses Verhalten geht weit über andere Formen der Selbstschädigung wie etwa die Verkürzung der eigenen Lebenserwartung durch intensives jahrelanges Rauchen hinaus.

Selbstverletzendes Verhalten kann u.A: auftreten bei: Borderline-Persönlichkeitsstörung (siehe auch Parasuizid), fetalem AlkoholsyndromLesch-Nyhan-Syndrom,Depressionen, Essstörungen wie Anorexia nervosa oder BulimieAdipositasMissbrauchserfahrungenDeprivationen (Entzug von Zuwendung und „Nestwärme“),Traumatisierungen, während der PubertätKontrollverlustKörperschema-Störungen (Body Integrity Identity Disorder), Zwangsstörungen (OCD: Obsessive-Compulsive Disorder), schweren Zurücksetzungen und Demütigungen, psychotischen oder schizophrenen Schüben und ähnlichen seelischen Störungen. Stereotype Verhaltensweisen mit Selbstschädigung werden nicht im eigentlichen Sinne zu SVV selbstverletzendem Verhalten gezählt[1].

Obgleich SVV keinen suizidalen Aspekt hat[1] (gilt nicht zwangsläufig für ICD-10-Klassifizierungen von vorsätzlicher Selbstbeschädigung), sondern meist der Regulation von (negativen) Gefühlen dient, geht SVV bei etwa einem Drittel der Betroffenen direkt mit Suizidialität einher[2] - in solchen Fällen kann davon ausgegangen werden, dass die Selbstverletzungen auch direkt der Regulation der Suizidgedanken dienen - und etwa 10 % der Betroffenen begehen früher oder später tatsächlich Suizid[3].

 

Panikstörung

 

Die Panikstörung, auch Paniksyndrom genannt, gehört zur Gruppe der Angststörungen. Die Betroffenen leiden unter plötzlichen Angstanfällen, ohne dass objektiv gesehen eine reale Gefahr besteht. Diese Angstanfälle erfolgen in der Form von Panikattacken, die eine extreme körperliche Angstreaktion („Bereitstellungreaktion“) aus scheinbar heiterem Himmel darstellen, die die Betroffenen als extreme Bedrohung ihrer Gesundheit erleben.

 

Bipolare Störung

 

Bipolare Störung ist die etablierte Kurzbezeichnung für bipolare affektive Störung (BAS). Sie war früher unter der Bezeichnung manisch-depressive Erkrankungbekannt und ist eine psychische Störung, die zu den Affektstörungen gehört. Sie zeigt sich bei den Betroffenen durch episodische, willentlich nicht kontrollierbare und extreme zweipolig entgegengesetzte (bipolare) Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit über dem Normalniveau abwechselnd in Richtung Depression oder Manie reichen.

 

Schizophrenie

 

Als Schizophrenie (von griechisch σχίζειν s’chizein „spalten, zerspalten, zersplittern“ und φρήν phrēn „GeistSeeleGemütZwerchfell“) wird eine Gruppe schwererpsychischer Krankheitsbilder mit ähnlichem Symptommuster bezeichnet.

Im akuten Krankheitsstadium treten bei schizophrenen Menschen eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf, die fast alle Bereiche der Psyche betreffen: DieWahrnehmung, das Denken, die Ichfunktionen, den Willen, das Gefühls- und Gemütsleben, den Antrieb und die Psychomotorik.

Häufig werden nicht wirklich vorhandene Stimmen gehört, sogenanntes Stimmenhören. Es kann der Wahn auftreten, verfolgt, ausspioniert oder kontrolliert zu werden. Weiter kann es zu GedankenlautwerdenGedankenentzug oder zu Gedankeneingebung kommen. Anhaltende Halluzinationen jeder Sinnesmodalität sind möglich. Auch sozialer Rückzug, Antriebslosigkeit und mangelnde Motivation, emotionale Verflachung und Freudlosigkeit sind oft zu beobachten. Je nach vorherrschenden Symptomen werden mehrere Subtypen der Schizophrenie unterschieden.

In Europa leidet etwa 0,5 bis 1 % der Bevölkerung an Schizophrenie. Das Risiko einer Erkrankung ist für Männer wie Frauen gleich hoch, wobei Männer offenbar in einem früheren Lebensalter erkranken. Obwohl Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis seit dem Altertum beschrieben werden, konnte noch keine eindeutige Ursache für sie ermittelt werden. Man geht heute von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus.

In vielen Fällen kommt es nach einer ersten Krankheitsphase zu Symptomfreiheit. Danach können in Schüben weitere Krankheitsphasen folgen. Bei etwa einem Drittel der Erkrankten bilden sich alle Symptome vollständig zurück, bei ungefähr einem weiteren Drittel kommt es immer wieder zu Krankheitsphasen. Beim letzten Drittel der Erkrankten ergibt sich ein chronischer Verlauf, welcher zu einer andauernden psychischen Behinderung führt.

 

Suizid

 

Suizid (von neulateinisch suicidium, aus sui „seiner [selbst]“, und caedere „[er]schlagen, töten, morden“[1]), auch Selbsttötung, umgangssprachlich Selbstmordoder verhüllend[2] Freitod, ist die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens. Ein Suizid kann entweder aktiv geschehen, indem man sich Schaden zufügt (etwa durch tödliche Selbstverletzung oder die Einnahme von Giften), oder aber passiv, indem man nicht mehr für sich sorgt und beispielsweise lebensnotwendige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeiten nicht (mehr) zu sich nimmt.[3]

Eine Suizidhandlung, die nicht direkt zum Tod führt, wird in der Fachsprache Suizidversuch, allgemeinsprachlich Selbstmordversuch genannt. Suizidversuche sind sehr viel häufiger als vollendete Suizide. Der psychische Zustand eines suizidgefährdeten Menschen wird als Suizidalität bezeichnet. Überlebende (z. B. durch Rettungsmaßnahmen nach vorzeitigem Auffinden) benötigen oft Intensivmedizin oder tragen bleibende Behinderungen wie etwa Hirnschäden davon.

Aus Sicht der Medizin sind Suizide und Suizidversuche in vielen Fällen das Symptom einer behandlungsdürftigen psychischen Störung wie einer Depression,bipolaren StörungSchizophrenie, starker seelischer oder körperlicher Schmerzen, oder anderer schwerer Krankheiten oder Behinderungen, die der betroffene Mensch nicht mehr länger ertragen kann. Einigkeit besteht in der Suizidforschung, dass durch frühzeitige medikamentöse Behandlung und professionelle therapeutische Hilfe einem Menschen zwar geholfen, er aber letztendlich nicht mit Sicherheit von einer Selbsttötung abgehalten werden kann.

Mit dem Suizid befassen sich Wissenschaften wie die PsychiatriePsychologieSoziologiePhilosophieTheologie und die Rechtswissenschaft. Als eigenständige Wissenschaft, die sich mit dem Suizid besonders aus psychiatrisch-medizinischer Sicht beschäftigt, hat sich im 20. Jahrhundert die Suizidologie herausgebildet. Daneben gibt es praktische Ansätze zur Suizidverhütung und zur Betreuung derjenigen, die einen Suizidversuch unternommen haben, sowie der Angehörigen von Suizidenten.

 

 

Quelle: Wikipedia.de

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