Sexueller Kindesmissbrauch ist SEELENMORD

Der Tag an dem meine Seele starb 


Ich war ein Kind als meine Seele starb, 
ein unschuldiges Kind auf der Suche nach Liebe, 
wo soll ich die Liebe finden? 
Was ist die Liebe? 

Ich kam zu ihm, um ihm zu helfen, 
er gab mir Geld um mir zu helfen, 
Er sah mich an, mit lüsternen Augen, 
ich fühlte mich unwohl, und verstand doch nichts, 

Schöne Worte sagte er mir, 
Worte wie, Du bist ein schönes und fleißiges Kind, 
stolz muss deine Mutter auf dich sein, 
glücklich eine solche Tochter zu haben, 


Er gab mir das, wonach ich mich sehnte, 
Lob, Anerkennung, Wärme und Liebe, 
und doch war es falsch, 
listig gemein, lockte er mich in die Falle 

Der Missbrauch fand statt, 
an allen folgenden Tagen, 
ich konnte nichts tun, 
ich glaubte doch es wäre Liebe 

Warum roch die Liebe schlecht? 
Warum ekelte es mich? 
Warum schämte ich mich für die Liebe 
Warum musste ich schweigen? 

Fragen über Fragen, 
er gab mir die Antwort, 
wenn du sprichst, 
verlierst du die Liebe, 

Du verlierst deinen Vater, 
er ist dir so wichtig, 
Wer, wird dir schon glauben, 
deine Familie verachtet dich, 


du verlierst auch dein Geld, 
das ihr so dringend braucht, 
Was willst du deiner Mutter sagen, 
was sagst du wenn deine Geschwister, 
dich anschauen, mit großen Augen 

Der Stein auf dem Herzen, 
er wird immer schwerer, 
ich kann ihn kaum tragen 
so schwer ist die Last 


Dann kam der Tag, der schlimmste Tag, 
ich verlor meine Unschuld, ich spürte den Schmerz, 
es zerriss meine Seele, es zerbrach mir das Herz, 
Das war der Tag, an dem meine Seele starb !

 

© Angela Moonlight

 

Der stumme Schrei meiner Seele 


Ich kann nichts sagen, mein Mund bleibt stumm, 
mir fehlen die Worte so dreh ich mich um, 
so tief ist der Schmerz in meiner Seele, 
so groß ist die Not mit der ich mich quäle, 

Ich schreie um Hilfe, ihr hört es nicht, 
Ich weine vor Schmerz, ich traure um mich, 
Ich gehe gerade und bin doch zerbrochen, 
Ich gebe mich stark und bin doch gebrochen, 


Man hört mich lachen, doch das ist nur Schein, 
den in meiner Seele, da schreie ich Nein, 
Ich bin zerrissen, ganz tief in mir drin, 
Ich kann nicht sagen, wer ich wirklich bin, 


Ich sehe mich im Spiegel, 
und kenn mich doch nicht, 
wer ist dieses Mädchen, 
ich bin es nicht, 


Ich schreie und schreie, seht ihr dass Nicht`? 
In meiner Seele erlöschte das Licht, 
es ward immer kleiner, habt ihrs nicht gesehen, 
meine Gefühle sie müssen nun gehen. 


Der Schrei meiner Seele, ihr hört ihn nicht, 
der Glanz meiner Augen verliert nun sein Licht, 
das letzte bisschen Hoffnung, dass ihr mich hört, 
wurde durch euer Desinteresse zerstört. 

Ich spalte mich ab, es ist nie geschehen, 
meine Gefühle sie müssen nun gehen, 
ich könnte es nicht ertragen, ich würde nur leiden, 
zu schwer wer die Last um am leben zu bleiben. 


Dies ist der Stumme Schrei meiner Seele, 

 

© Angela Moonlight

 

Dunkle Schatten 

 

Ich sehe Schatten an der Wand, 
Angst durchflutet meinen Körper, 
ich traue mich nicht zu Atmen, 
so groß ist die Furcht, 

Was wenn die Schatten zu mir kommen? 
Was wenn sie nach mir greifen? 
Wie soll ich mich schützen? 
Was kann ich nur tun? 

Langsam kommen sie auf mich zu, 
sie greifen nach mir, 
immer näher kommen sie heran, 
ich zittere am ganzen Leib, 

Ich möchte schreien, 
schreien vor Angst, 
doch kein Laut dringt aus meiner Kehle, 
ich bleibe stumm, 

Die Augen fest geschlossen, 
ein leises Gebet, 
Herr hilf mir, 
lass nicht zu das man mich verletzt 


Die Schatten flüstern meinen Namen, 
sie berühren mich an meinem Körper 
ich fühle die Kälte die mich durchdringt 
meine Glieder sind steif 

Die Schatten stören sich nicht daran, 
sie nehmen sich, was sie brauchen, 
berühren wunde Stellen an meinem Körper, 
verletzten mein Frauwerden 

Allmählich ziehen die Schatten sich zurück, 
sie verlassen den Raum, 
ich kann wieder atmen, 
schützend wickle ich mich in die Decke ein, 

Für diese Nacht, lassen die Schatten mich in Ruhe, 
doch morgen, was wird morgen sein? 
Werden die Schatten zurückkehren? 
Ich fürchte ja, sie werden nicht ruhen, 

 

© Angela Moonlight

 

 

Mein Körper
 
Ich sehe dich an und frage mich,
was hast du mir außer Leid gebracht,
du trägst die Schuld an all meinen Qualen,
du bist so schön dass alle dich berühren wollen,
 
Wärst du anders wie du bist,
so wäre ich geschützt vielleicht,
es fällt mir schwer dich zu lieben,
du machst mir Angst,
 
Ich sehe die Rundungen,
sie gehören zu einer Frau,
doch will ich eine Frau sein,
weiblich und schön?
 
Manchmal ja und manchmal nein,
Wie Gift sind die Gedanken,
sie fressen mich auf, zerstören mich,
und lassen mich doch nicht in ruh,
 
Ich wasche dich und halte dich rein,
kalt und lieblos, nutzbringend ohne Genuss,
du bist meine Hülle, ohne Glanz,
wie soll ich dich lieben?
 
Ich hülle dich ein, oder verhülle ich dich?
Mal ist es so und mal ist es anders,
mal möchte ich dich zeigen, dass jeder dich sieht,
doch die meiste Zeit, möchte ich dich verstecken,
 
Nie bin ich zufrieden mit dir,
mal bist du zu dünn, mal wieder zu dick,
ich stopfe alles in mich hinein um dich zu füllen,
und um die Sehnsucht in mir zu stillen,
 
Ich kann sie nicht stillen, so werde ich traurig,
ich sehe dich an und verabscheue dich,
du bist rund und fett, so kann ich nicht bleiben,
was soll ich nur tun?
 
Nun wirst du dünner,
Tag für Tag, ich werde schwächer,
reizbarer, launisch und böse,
ich hasse dich, du trägst die Schuld,
 
Deinetwegen ist alles so,
nun bin ich zu dünn, viel zu schwach,
so kann es nicht bleiben,
ich füttere dich, das ist der Kreislauf
 
 © Angela Moonlight

 

 

Mutter wann nimmst du mich wahr 


Mutter hörst du mich, hörst du mich rufen, 
flehend, bettelnd, bekniend nach deiner Liebe, 
kannst du mich hören? 
Die Frucht deiner Lenden? 
Du hast mich geboren. 

Was muss ich tun, damit du mich hörst, 
was muss ich tun, damit du mich siehst, 
wie viel Leid muss ich ertragen um deiner würdig zu sein? 
Wie viel Schmerz muss ich fühlen, damit du mir hilfst? 


Ich tat was ich konnte und noch viel mehr, 
doch nie war es genug, es reichte nicht aus, 
du kannst mich nicht sehen, 
oder willst du mich nicht sehen? 


Was hab ich getan, das du mich nicht liebst, 
was sollte ich tun, damit du mich liebst, 
spürst du die Sehnsucht, die mich treibt, 
die Sehnsucht nach einer Mutter, 

Ich sehe hin, wie du andere liebst, 
die anderen, das ist mein Bruder, 
für ihn tust du alles, er ist dein Glück, 
aber mich, mich weist du zurück, 

Es zerreist mein Herz, es zerfetzt meine Seele, 
Neid, Wut und Hass auf meinen Bruder, 
ihn nimmst du wahr, in all seinen Zügen, 
ich bin aber bin unsichtbar. 


© Angela Moonlight

 

 

Lieber Gott,

 
Ich falte die Hände und bete zu Gott,
Gott  hilf mir, lass mich nicht allein,
ich brauche deine Kraft und Stärke,
alleine Schaffe ich es nicht,
 
Flehend rufe ich deinen Namen,
erlöse mich aus dieser Qual,
bin ich ein so schlechter Mensch,
das ich dies erleiden muss?
 
Was habe ich getan?
Welche Sünden begangen?
Was kann ich tun um mich rein zu waschen?
Bin ich eine so große Sünderin?
 
Ich werde still und lausche,
nein sagte die leise Stimme in mir,
nein Gott liebt dich so wie du bist,
er segnet dich
 
Kraft durchfließt meinen Körper,
ich spüre die Stärke durch Gott,
ich werde es schaffen, weil Gott mir hilft,
er steht auf meiner Seite,
 
Eines Tages wird alles vorbei sein,
dann werde ich leben,
eines Tages werde ich frei sein,
dann werde ich fortgehen.
 
Niemand wird mich mehr verletzten,
Niemand berührt meinen Körper,
wenn ich es nicht möchte,
niemand, außer mir,
 
Es dauerte lange, sehr lange,
und doch kam der Tag,
der Tag der Freiheit,
es war vorbei
 
Der Glaube an Gott,
die Liebe zu ihm,
hielt mich am Leben
verlieh mir Flügel zum fliegen
 
 © Angela Moonlight

 

 
Traurigkeit 

 

In meiner Seele herrscht Trauer, 
eine unbeschreibliche tiefe Trauer, 
Einsamkeit hüllt sich wie ein Mantel um mich, 
eiserne Krallen, legen sich um mein Herz, 

Sprengen möchte ich sie, 
doch kann ich es nicht, 
die Krallen bohren sich in mein Herz, 
es beginnt zu bluten, 

Der Schmerz, ist nicht spürbar, 
ich kann ihn nicht fühlen, 
nur die Traurigkeit, senkt sich immer weiter über mich, 
wie kann ich sie erlösen? 

Ich möchte sie gehen lassen, die Traurigkeit, 
damit ich leben und lachen kann, 
ich möchte fröhlich und glücklich sein, 
doch die Traurigkeit lässt mich nicht gehen 

Wann bin ich frei? 
Wann löst sich der Schmerz? 
Wann werde ich ihn fühlen? 
Um ihn dann zu erlösen? 
 
 © Angela Moonlight

 


Mein Leben!
 
Gefühle die keiner kennt.
Träume die niemand nennt.
Ängste die man nicht versteht.
Ein Leben das nur vergeht.
Tränen die man nicht sieht.
Vergangenheit vor der man flieht.
Das ist mein Leben.
Ein Leben zum vergeben?

 

 © Abordiane

 

Mein Kampf!


Leben selig?
Leben glücklich?
Meine eigene Hölle, selber aufgebaut.
 
Eine Hölle in Dir.
Ein Kampf für Ruhe.
Ein Kampf gegen Dich selbst.
Wirst Du gewinnen oder verlieren?
 
Spielen, ein Lebenlang,
alles nur Theater, alles egal.
 
Leben, Tag für Tag.
Immer nur Hass, ein ewiger Krieg.
 
Für was?
Für Dich, für Deine Familie, für Dein Leben?
Was ist wichtig? Was ist richtig?
Wofür?
 
Alles nur gespielt.
Meine eigene Angst, meine eigene Hölle.
 
Verzeiht mir, meine Schuld.
Mein Kampf gegen einen Krieg ohne Sieg.
Mein Kampf gegen mich selbst

 

© Abordiane


Schutzlos! 

02. 09. 08 

 

Nimm Deine Hand von mir, fass mich nicht an! 
Schau nicht so, sieh mich nicht an! 
Ich bin Deine Tochter, Du hast mich zu stützen. 
Deine Aufgabe ist es mich zu schützen. 
Mich nicht zu berühren, 
merkst Du nicht, wie Deine Hände mich stören? 

Ich schalte aus den Kopf, 
nicht mehr denken, wo war gleich der Knopf? 
Der Knopf, der mich nicht mehr fühlen lässt. 
Höre auf, halte mich nicht fest! 
Lass mich gehen, 
ich will diese Dinge nicht mehr sehen. 

Immer lügen, 
alle und auch mich betrügen. 

Ich will es sagen. Niemand hört zu. 
Ich ein Kind, im Herzen keine Ruh. 

Mama schau, mir geht es schlecht, 
ein Messer halte ich schon rechts. 

Doch wieder macht man es sich leicht. 
Hofft das ein Arzt ausreicht. 

Ich sage ihm, was er und andere hören wollen. 
Er lässt mich gehen. 
Ich drehe mich um und bin froh. 
Auch er hat die Tränen und Schnitte nicht gesehen 

 

 © Abordiane

 

 

Schutz-Prävention- Aufklärung

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Schutz- Prävention- Aufklärung © Angela Moonlight